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Bördeschatzkiste – geballte Bördewerbung

BSK 17.04.2018

Akteure auf dem Geflügelhof Altenweddingen

Es ist mittlerweile eine kleine Erfolgsgeschichte, darin sind sich alle Beteiligten der Bördeschatzkiste einig. Knapp 6.000 Kisten in Form der Bördebox oder der hochwertigen Premiumkiste sind bislang an den Mann und die Frau gebracht worden. Das gemeinsame Projekt mit dem Landkreis, dem Kreisbauernverband und der Agrarmarketinggesellschaft des Landes läuft nun bereits im fünften Jahr. Die gesamte Logistik wird über die Lebenshilfe Ostfalen in Seehausen erbracht und auch hier liegt mit der Grundstein für den Erfolg.

Auf der diesjährigen Jahreszusammenkunft aller beteiligten Akteure auf dem Geflügelhof Altenweddingen wurde ein positives Fazit gezogen. Mittlerweile 26 Regionalproduzenten und Wirtschaftsunternehmen zeigen und stellen ihre Produkte vor und machen auf sich aufmerksam. Für Danny Schonnscheck, Fachbereichsleiter Wirtschaft im Landratsamt ist dieses Projekt ein sehr guter Werbebotschafter für alle in der Region. Als Geschenk oder Präsent konzipiert, geht die Bördeschatzkiste auch oft über Landkreisgrenzen hinaus und vermittelt und zeigt so die Vielfalt der Börde. Denn hier wird Kulinarisches mit Tourismuswerbung und Landkreisinformation verknüpft, so Schonscheck.

Man wolle immer auch etwas Neues den Kunden anbieten und die Attraktivität steigern, informiert Wolfgang Zahn von der AMG. In diesem Jahr konnten bereits drei weitere Partner gewonnen werden. Winchen Delikatessen aus Haldensleben mit Ketschup und Zwiebelmarmelade, die Eis- und Backwarenmanufaktur Reinhardt aus Ausleben mit einer Kreation von verschiedenen Bördetalerkeksen und die Agrargesellschaft Wegenstedt mit Wurstwaren. Auch kann sich der Kunde im Weihnachtsgeschäft über eine komplett neue Premiumkiste freuen.

Seit kurzem ist auch die Onlinebestellung möglich, zudem ist auch ein Versand direkt an den Beschenkten möglich, berichtet Bianka Kallnischkies von der Lebenshilfe. Anfragen werden unter der Telefonnummer 039 407 / 93 68 74 entgegengenommen.

 

Studie für die Kosten der deutschen Landwirtschaft infolge Umweltauflagen und zusätzlichen Auflagen

Studie für die Kosten der deutschen Landwirtschaft infolge Umweltauflagen und zusätzlichen Auflagen

Infolge der öffentlichen Diskussion um die Zukunft und Weiterentwicklung der deutschen Landwirtschaft, sowie der Gemeinsamen Agrarpolitik wird nicht hinterfragt, welche Kosten die Landwirte bereits heute auf sich nehmen, um die Umwelt zu schützen bzw. gesellschaftliche Leistungen zu erbringen.

Hier setzt die Studie von Helmut Karl (Ruhr-Universität Bochum) und Steffen Noleppa (HFFA Research GmbH) an. Ihr Ziel ist eine umfassende Analyse für Mehrkosten durch Umweltstandards und anderen Auflagen gegenüber Mitbewerbern der deutschen Landwirtschaft vorzulegen. Des Weiteren soll das Wissensdefizit in der Öffentlichkeit aufgeklärt werden. Lt. Studie belaufen sich die Kosten für die deutschen Bauern auf 315 Euro je Hektar und liegen damit rund 180 Euro je Hektar höher als ihre Mitbewerber aus den nicht EU-Ländern. Die Studie ist unter www.hffa-research.com veröffentlicht.

Aktion Heimische Landwirtschaft

HeimischeLandwirtschaft_Radio bearbeitet

Bild: Evelyn Zschächner

Initiative Heimische Landwirtschaft
Um die Leistungen der Landwirte für die Gesellschaft sichtbar zu machen und Vertrauen zwischen Verbrauchern und landwirtschaftlichen Erzeugern zu schaffen, gründeten einige Landwirte im Jahr 2011 die Initiative Heimische Landwirtschaft, der sich mittlerweile viele große und kleine, konventionell und ökologisch arbeitende Agrarbetriebe angeschlossen haben. Ziel der Initiative ist es, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit ein realistisches Bild der modernen Landwirtschaft zu vermitteln. Eine zentrale Rolle spielen dabei Radiospots, in denen die vielfältigen Aufgaben der Landwirte transparent und verständlich dargestellt werden.
Ziel ist es, eine flächendeckende Ausstrahlung unserer Radiospots auf allen großen Sendern in ganz Deutschland zu erreichen, um damit das Ansehen von uns Landwirten in der Öffentlichkeit zu verbessern. Das schaffen wir aber nur, wenn sich möglichst viele Betriebe an dieser Initiative beteiligen. Für jeden Einzelnen ist es nur ein kleiner Beitrag, in der Summe können wir damit aber viel erreichen. Deshalb bitten wir alle Landwirte, die sich von unserer Initiative angesprochen fühlen, machen Sie mit und beteiligen auch Sie sich an dieser Aktion.

Informieren Sie sich unter www.heimischelandwirtschaft.de