Ball der Landwirte 2017

Sehr geehrte Verbandsmitglieder,

dem Wunsch vieler Landwirte aus dem Bördekreis entsprechend, werden wir den

Ball der Landwirte 2017

am Freitag, dem 24. November 2017 um 19.00 Uhr

in den Katharinensaal

an der Schlossdomäne in Wolmirstedt, Amtstor 3

veranstalten.

Es wird ein unterhaltsamer Abend mit einem ansprechendem Programm sowie einem reichhaltigen Buffet vorbereitet.

Als Eintritt ist ein Preis von 35,00 € je Person vorgesehen.

Die Einladungen werden Ihnen rechtzeitig zugesandt.

Aufruf zur Teilnahme an Demo in Quedlinburg am 26.08.2017

Sehr geehrte Verbandsmitglieder,

am 26.08.2017 wird Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel einen Wahlkampfauftritt in Quedlinburg absolvieren. Dieser ist geplant von 12.00- 13.00Uhr auf dem dortigen Marktplatz.

Zum Hintergrund:

Von der kommenden Bundestagswahl im September und deren Ergebnissen hängt auch für den Ländlichen Raum in Deutschland eine Menge ab. In Zusammenarbeit mit dem Waldbesitzerverband wollen wir als Bauernverband der Bundeskanzlerin und vor allem der CDU signalisieren, dass wir als Vertreter des ländlichen Raums es für dringend geboten halten, bei einer künftigen Vergabe des BMEL dieses nicht, wie in einigen Ländern geschehen und sollte es zu einer solchen Koalitionskonstellation kommen, fast zwangsläufig und freigiebig als Verhandlungsmasse an die Grünen zu geben.

Wir sind zu parteipolitischer Neutralität verpflichtet und wollen diese auch weiterhin einhalten, sehen es aber auch nach den Erfahrungen in Magdeburg als wichtig an, dieses Thema der CDU nochmalig deutlich und auch positiv zu vermitteln. Sinn der Demo ist nicht eine Front gegenüber der Bundeskanzlerin aufzubauen, das ist nicht das Ansinnen! Wir wollen mit positiv untersetzten Botschaften punkten!

Wir würden uns freuen, zahlreiche Verbandsmitglieder am Samstag, 26.08.2017 in Quedlinburg begrüßen zu können. Treffpunkt ist 11.30 am Marktplatz.

Rückmeldungen bis kommenden Dienstag, 22.08.2017, an die Kreisgeschäftsstelle Wanzleben.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Köhler

Geschäftsführer

Bauernverband „Börde“ e.V.

An der Alten Tonkuhle 1, 9164 Wanzleben

Tel: 039209 – 3013

Fax: 039209 – 60511

Mail: bvboerde@bauernverband-st.de

www.bauernverband-boerde.de

 

Der Bauer tut sein Bestes für Butter, Brot und Bier

Der Bauer tut sein Bestes für Butter, Brot und Bier

Nitrat ist kein Übel, keine Bürde und nicht widerwärtig, sondern unbedingt notwendig, um uns zu ernähren. Der Bauer, der jetzt auf dem Acker für Butter, Brot und Bier sorgt, benötigt Nitrat dafür. Seine oberste Priorität ist es, gesunde Lebensmittel zu produzieren und nirgends auf der Welt wird das so gut kontrolliert wie in Deutschland.

Der Vorsitzende des Bauernverbandes „Börde“ e.V., Urban Jülich, möchte den unseligen Nitrat – Hype* endlich wieder auf die sachliche Ebene ziehen:

„Das Nitrat, welches heute an den Messstellen ankommt, trat seine Reise ins Grundwasser vor vielen Jahren an. Der Bauer, der jetzt die Gerste erntet, ist nicht der Verursacher. Auch die geplanten Brunnenwasseruntersuchungen vom Verein VSR e.V. (Verein zum Schutze des Rheins) ist nicht geeignet über unser Trinkwasser Auskunft zu geben, denn es gibt keine Zertifizierungsnachweise des Labors, Informationen zur Messtechnik und keine aktuellen Messdaten auf den Internetseiten. Die grafische Darstellung der Messergebnisse durch die verwendete Prozentdarstellung ist sehr einseitig. Auch bilden die Einzelmessungen, in oft stark belasteten, weil viel gedüngten Kleingartenanlagen, nicht den Zustand des Grundwassers ab. Brunnenwasser ist kein Trinkwasser. Das Vertrauen der Bürger sollte zertifizierten Laboren gelten; zur Bewertung des Schutzgutes Grundwasser gibt es Messstellen, die in Sachsen-Anhalt vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz, insbesondere dem Gewässerkundlichen Landesdienst, überwacht werden. Entnommene Proben werden von einem zertifizierten Labor nach DIN-Verfahren analysiert und aufgezeichnet. Beim Landesamt für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft kann man sich die aktuellen Grund- und Oberflächenwassermessungen auf der Internetseite ansehen oder dort abfragen. Die Trinkwassergüte lässt sich beim Wasserversorger nachprüfen.“

Die Ausbringung von Gülle mit „Jauchekaupen“ wie auf jüngst veröffentlichten Fotos sei längst verboten, fügt Jülich hinzu. Jeder Landwirt müsse jährlich Bodenproben an zertifizierte Labore liefern. So könne anschließend zielgenau und jeweils nach aktuellen Bodenwerten abgemessen, Gülle mit Schläuchen oder Dünger mit Spritzen ausgebracht werden. „Pflanzen nehmen nur den Stickstoff auf, den sie zum Wachstum benötigen. Die neue Düngeverordnung ist ein weiterer sehr entscheidender Schritt zu noch effektiverer Düngung in der Landwirtschaft.“

Und dass es immer besser werde, zeigen die aktuellen Werte der zuständigen Landesbehörden. Diese Listen belegen keinen sonderlich erhöhten Wert für die Börde, eine der am intensivsten landwirtschaftlich genutzten Flächen Deutschlands.

*Hype – spektakuläres und bewusst inszeniertes Doppelspiel. Der Verfasser (Artikel Generalanzeiger Wanzleben 26.06.2017 „Labormobil und Gewässerschutz“) verwendet hier ganz bewusst dieses neudeutsche Wort, um den gefälligen Leser daran zu erinnern, dass die Wahlzeit eingeläutet wurde: Dunkelgrün – alles Bio – einhundert Prozent alternative Energien – das könnte Stanisław Lem erdacht haben.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus besucht Landwirtschaftsbetrieb in Hadmersleben

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus besucht Landwirtschaftsbetrieb in Hadmersleben

Köhler, Jülich, Dr. Till Backhaus

W.Köhler, Dr. Till Backhaus, U. Jülich -auf dem Agrarbetrieb Semundo Agrar Urban Jülich

Kurz vor dem Start der Getreideernte im Landkreis Börde besuchte der Landwirtschaftsminister aus Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus die Börde und stattete dem Agrarbetrieb Semundo Agrar Urban Jülich in Hadmersleben einen Besuch ab. Hier wollte er sich informieren, wie die bevorstehende Ernte eingeschätzt wird und welche agrarpolitischen Themen hier in der Region die Bauern bewegen. Der Betrieb Jülich bewirtschaftet um Hadmersleben 1300 Hektar Fläche, vorranging werden Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben, Raps und Mais angebaut. Mit einem Partner produziert seine Bioraffinerie Biogas in Erdgasqualität. Grundlage dafür bilden Zuckerrübenpressschnitzel (die Reste der Zuckerrübe aus der Zuckerfabrik), Gülle, Hühnertrockenkot und selbst angebauter Mais. Ein gutes Beispiel für regionale Wirtschaftskreisläufe, so Jülich weiter.

Natürlich wurden auch vor Ort die große Landwirtschaftspolitik und so manche Auswirkung auf die Agrarbetriebe diskutiert. Wie die überbordende Bürokratie immer neue Vorgaben und Restriktionen große Belastungen bringen. Wie z.B. GAP nach 2020 die neue Düngeverordnung, praxisfremde Tierhaltungsvorgaben, Kampagnen gegen Landwirte z.B. UBA-Studie zu Kosten der Trinkwasserbereitstellung und der Flächenfraß.

Herr Backhaus kann als Diplom-Agraringenieur die Sorgen der Bauern verstehen.

Die Bauernschaft benötigt unbedingt verlässliche Partner auf der regierenden Ebene. Anschließend fand ein gut besuchtes Forum in der Motorsportarena Oschersleben mit Kommunalvertretern zum Thema „Ländlicher Raum der Zukunft“ statt.

In den Statements und Diskussionen wurden bekräftigt, dass der Wirtschaftszweig Landwirtschaft im ländlichen Raum nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern auch der größte Steuerzahler und sozialer Unterstützer ist.

Paul zerschlug die Feldkulturen

Paul zerschlug die Feldkulturen

hagelschaden 1

Vom Sturmtief „Paul“ in den Abendstunden des 22. Juni 2017 war Niedersachsen am stärksten betroffen. Zudem erstreckte sich ein ausgeprägtes Gewitterband vom Alten Land über die Lüneburger Heide, die Altmark und die Magdeburger Börde bis in die Dahlener Heide zwischen Leipzig und Dresden. Überall dort kam zu erheblichen Schäden auch in der Landwirtschaft. Neben Hagel bis zur Größe von Golfbällen führten Starkregenfälle sowie Sturmböen von über 100 km/h zu den Zerstörungen.

Wolfgang Köhler, Geschäftsführer des Bauernverbandes „Börde“ e. V., war dieser Tage unterwegs, um sich sturm- und hagelgebeutelte Felder anzusehen und mit den Landwirten zu sprechen. Er schätzt die geschädigte landwirtschaftliche Fläche im Bereich der Börde auf 6000 Hektar. Wolfgang Köhler: „Auf vielen Rüben-, Getreide-, Gemüse- und Maisäckern sieht es katastrophal aus. Besonders betroffen sind Flächen um Wolmirstedt und Magdeburg. Dort kam es durch die extreme Wetterlage zum Teil zu hundertprozentiger Kulturvernichtung. Ebenfalls wurden Gebäude beschädigt.

Die Versicherung Vereinigte Hagel meldet: „Die Besichtigung der Feldstücke wird direkt Anfang der kommenden Woche anlaufen. Die genaue Höhe des Schadens dürfte Ende Juni beziffert werden können.“

(Die Bilder sind Eigentum des Bauernverband Börde e.V.)

Der Deutsche Bauernverband zur Umweltbundesamt-Studie zu Kosten der Trinkwasserbereitstellung im Juni 2017

Der Deutsche Bauernverband zur Umweltbundesamt-Studie zu Kosten der Trinkwasserbereitstellung im Juni 2017

guelleduengung

Kein Verständnis für die jüngsten Äußerungen des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grundwassers und zu einem damit verbundenen Ansteigen des Trinkwasserpreises äußerte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, in einem lnterview mit der Deutschen Presseagentur dpa und im Morgenmagazin des Deutschlandfunks.

Das UBA betreibe Panikmache und verunsichere ungerechtfertigt die Verbraucher.

Die UBA Studie ignoriere unter anderem das neue Düngerecht:

Es handelt sich bei der Studie nur um eine Spekulation über eine mögliche Entwicklung der Trinkwasserpreise unter Ausblendung der neuen düngerechtlichen Vorschriften. Unberücksichtigt bliebe, dass Anfang Juni 2017 mit der Novelle der Düngeverordnung und des Düngegesetzes, der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und der Stoffstrombilanz – Verordnung eine komplette Neugestaltung sämtlicher Vorgaben für die Düngung sowie die Lagerung und Ausbringung von Düngern in Kraft getreten sei und jetzt umgesetzt werde.

„Maßstab der Düngung muss auch in Zukunft der Nährstoffbedarf der Kulturen und die gute fachliche Praxis bleiben“, so Krüsken.

Auch die Klage gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) basiert auf der alten überholten Düngeverordnung. Der Klage des EUGH wurde mit dem neuen Düngerecht die Grundlage entzogen, weil Deutschland die Kritikpunkte der EU nun umgesetzt hat. Das neue Düngerecht ist ein überparteilicher Kompromiss und von Bund und Ländern getragen. Trotz alledem: Maßstab der Düngung muss auch in Zukunft der Nährstoffbedarf der Kulturen und die gute fachliche Praxis in unserer heimischen Landwirtschaft bleiben.

Tierhaltung und die Verwendung von Wirtschaftsdüngern sind Kernelemente von im Kreislauf geführten Nährstoffen im Sinne der Nachhaltigkeit. Da im Ökolandbau keine mineralischen Düngemittel verwendet werden dürfen, ist auch ökologischer Landbau ohne Gülle und Mist nicht möglich.

Allgemein gilt: Die landwirtschaftliche Düngung wird immer effizienter. Der Stickstoffbericht der Bundesregierung zeigt, dass die Landwirtschaft von 1995 bis zum Zeitraum 2005-2010 die Gesamtemissionen an Stickstoff bereits um mehr als ein Viertel reduziert hat, während im gleichen Zeitraum beispielsweise die Weizenproduktion um ein Drittel zugenommen hat.

Rundschreiben

Sehr geehrtes Verbandsmitglied,

als gute Unterstützung und Information zu aktuellen Problemen unseres Berufsstandes erweisen sich die LBV Rundschreiben und die DBV-Wochenreports für Ackerbau, Milch, Schwein, sowie DBV Monatsreports Energie, Öko und Geflügel.

 

Um jedes Mitglied noch besser und schneller informieren zu können benötigen wir die aktuellen Kontaktdaten, -siehe beigefügten Fragebogen-

Bitte füllen sie den im Anhang befindlichen Fragebogen aus und senden ihn schnellst möglich per Fax oder E-Mail an uns zurück.

Rundschreiben

Fragebogen Börde zur Änderung Kontaktdaten

Auswertung EU-Befragung zur GAP

Auswertung EU-Befragung zur GAP

Brüssel. Im Rahmen der Onlinekonsultation zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vom 2. Februar bis 2. Mai 2017, sind insgesamt mehr als 320 000 Antworten eingegangen. Wie die Europäische Kommission mitteilte, beziehen sich diese vorläufigen Zahlen auf alle Antworten, die bis zum 2. Mai aus den 28 EU-Mitgliedstaaten eingegangen sind.

Lediglich 7 % der Teilnehmer seinen Landwirte gewesen. Es deutet darauf hin, dass eine Reihe von Antworten über verschiedenen Onlineplattformen von Interessengruppen eingereicht worden sind. Die relative Mehrheit der Eingaben stammt der Kommission zufolge mit fast 46 % aus Deutschland. Bei 97 % der Antworten habe es sich um einzelne Personen gehandelt, bei 3 % um Organisationen.

Die Kommission wird eine vollständige Analyse der Antworten am 7. Juli vorlegen.

Das Kuh Mobil mit Dialog und Transparenz zu mehr Akzeptanz

kuh mobil

Das Kuh Mobil mit Dialog und Transparenz zu mehr Akzeptanz

Viele Landwirte haben erkannt, wie wichtig es ist über moderne Milchviehhaltung zu informieren. Nur die wenigsten Bürger wissen noch, wie Kühe gehalten werden. Viele Entwicklungen der letzten Jahre im Milchbereich sind nicht wahrgenommen wurden. Mit dem Kuh Mobil können Fragen zur Milchviehhaltung im direkten Gespräch erläutert und diskutiert werden.

Das Kuh Mobil verfügt über folgende Bestandteile: Spaltenbodenauflagen, Kuhbürsten, Liegebox mit Matte und Modell einer liegenden Kuh, Futterecke mit Fressgitter, Futtertisch mit Tränke, Tandem-Melkstand mit Gitter. Ein Foto an der hinteren Innenwand gewährt einen Einblick in einen Stall. Unterstützt wird dies durch einen Film, der aus dem Leben einer Kuh berichtet. Außerdem werden auf Infotafeln wissenswerte und Fakten rund um die Kuh dargeboten.

Dies ist die Basis für das Vertrauen in die moderne Nutztierhaltung.

Kontakt: Forum Moderne Landwirtschaft e.V. Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin Tel. 030-88 66 355 0, Fax 030-88 66 355 90 info@moderne-landwitschaft.de, www.kuh-mobil.de

Projekt „Grünes Erleben-Bauernhof als Klassenzimmer“ 2017

barleben Ernte

Projekt „Grünes Erleben-Bauernhof als Klassenzimmer“ 2017

Liebe Verbandsmitglieder,

auch in diesem Jahr gibt es in vielen Schulen des Landkreises und der Stadt Magdeburg großes Interesse landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen und die praktische Landwirtschaft in ihrer Region kennenzulernen. Der Bauernverband „Börde“ e.V. organisiert im Rahmen des Projektes „Grünes Erleben – Bauernhof als Klassenzimmer“ das Schulen und Betriebe, die bereit sind das Projekt mit Leben zu erfüllen, zusammenkommen.

Insgesamt 51 Schulklassen aus Grund- und Sekundarschulen und auch aus Fördereinrichtungen zeigen Interesse an unserem Projekt. Sie sind bestrebt den Kindern einen Einblick in die Produktionsstruktur der Betriebe zu verschaffen und möchten Informationen zur Milchproduktion und Hühneraufzucht, zum Ackerbau, Getreideproduktion u.a. an die Kinder vermittelt.

Das Land unterstützt die Betriebe mit einer Aufwandsentschädigung und stellt auch Mittel für Buskosten bereit. Der Bauernverband begleitet das Projekt durch Bereitstellung von Material.

Es wäre schön, wenn sich Ihr Betrieb bereit erklären würde an diesem Projekt teilzunehmen. Das ist eine wichtige Investition in den Verbraucher von morgen. Und besonders der enge Kontakt zur oft kritischen Lehrerschaft befördert ein positives Image der Landwirte.

Interessierte landwirtschaftliche Betriebe an diesem Projekt sollten sich umgehend beim Bauernverband „Börde“ e.V. unter der Mail. bvboerde@lbv-sachsenanhalt.de melden.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!!

Emnid-Studie bestätigt gutes Image der Landwirte

Die repräsentative Emnid-Erhebung zum Image der Landwirtschaft 2017 hat ergeben, dass die Bevölkerung den landwirtschaftlichen Beruf als einen der wichtigsten und zukunftsträchtigsten Berufe hält. Im Ranking der Berufe ist der Land-wirt auf Platz 2 hinter dem Arztberuf. Beim Konzept „Tierwohl“ assoziieren 91% der Bundesbürger mehr Platz für die Tiere und eine artgerechte Haltung. Das Konzept wird als Gewinn für die Nutztiere, aber auch für die Landwirte und Verbraucher angesehen. 79% der Verbraucher gaben an, ein besseres Gefühl beim Einkaufen zu haben. 3 von 4 Bundesbürgern gehen von höheren Verbraucherpreisen beim Tierwohl aus, was dem Tierhalter über bessere Erzeugerpreise zugutekommen sollte. Für die Verbraucher sind Lebensmittelqualität (94%), der Umgang mit Nutz-tieren (89%) und die Transparenz in der Lebensmittelproduktion (85%) die wichtigsten Themen. Als Informationsquellen über die Landwirtschaft nutzen 60% der Befragten das Gespräch mit Landwirten. Nach wie vor bleibt aber das Fernsehen mit 71% an erster Stelle. Gleichzeitig wird kritisiert, dass in den Schulen gegenwärtig zu wenig landwirtschaftliche Themen behandelt. werden. Den vollständigen Ergebnisbericht „Das Image der deutschen Landwirtschaft“ finden Sie unter www.bauernverband.de/emnid-2017.