Stark zuckerhaltige aber schmächtige Rübchen

Die Zuckerfabrik Klein Wanzleben wirft Ende September den Riemen auf die Orgel

Die durchschnittliche Rübe in diesem Jahr ist klein, wiegt etwa 400 Gramm und hat einen sehr hohen Zuckergehalt von 20 Prozent – keine Masse aber dafür Zucker (Siehe Foto). In ihrer gesamten Wachstumsphase über fünf Monate erhielt sie insgesamt nur 30 mm Regen (30 Liter pro Quadratmeter). Das ist auch der Grund warum sich die Rübenminiermotte stark verbreiten konnte. Sie zerfrisst den Blattkopf und ihr Kot führt zu Fäule. Eine vitale Rübe könnte das überstehen aber nicht die abgezehrten „eingeschlafenen“ Rübchen von 2018 (Siehe Foto).

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Landwirt oder Gärtner oder Pferdewirt- Interesse an grünen Berufen geweckt

„Deine Chance in deiner Region“ – dem Aufruf der diesjährigen Berufsmesse folgten am vergangenen Freitag Schüler mit ihren Eltern zur Europaschule. Hier hatten 32 Unternehmen und Institutionen aus Oschersleben und Umgebung ihre Stände aufgebaut, eigene Azubis mitgebracht und direkt mit den zukünftigen Lehrlingen Gespräche geführt. Nach Wanzleben und Staßfurt in der vergangenen Woche war auch diese Messe organisiert vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft (in Oschersleben bereits zum vierten Mal).

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Bauernverband wirbt für landwirtschaftliche Bildungswege

Moritz Karsten Kollwitz, Lehrling im ersten Lehrjahr in der Agrargenossenschaft Baalberge bei Bernburg

Vor kurzem fand in der Salzlandhalle in Staßfurt eine Berufsorientierungsmesse statt an der auch der Landesbauernverband als Aussteller teilnahm.

Die von der Stadt Staßfurt, Abteilung Wirtschaftsförderung, organisierte Messe zog viele Schülergruppen mit den für Berufsorientierung verantwortlichen Lehrern an, weil sie bereits am Vormittag begann. Außerdem bot die Bandbreite der Aussteller für jeden etwas: Firmen, Arbeitsagentur, Institutionen, Verwaltung, Banken, Hoch- und Fachschulen warben um die jungen Menschen, die hierher kamen, weil sie sich für ihre berufliche Zukunft interessieren.

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Christian Apprecht ist neuer Geschäftsführer des Bauernverbandes „Börde“ e.V.

Auf der heutigen Vorstandssitzung des Bauernverbandes „Börde“ e.V. in Angern wurde der neue Geschäftsführer des Verbandes vorgestellt. Auf Wolfgang Köhler folgt nun Christian Apprecht. Apprecht wird ab 1. September sein Büro in Wanzleben beziehen; zudem wird er natürlich oft im Verbandsgebiet bei den Landwirten, auf Veranstaltungen und auf politischer Ebene präsent sein. Er ist 41 Jahre alt, hat zwei eigene und zwei angenommene Kinder, wohnt in Magdeburg und studierte Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik und Erwachsenenbildung, Politikwissenschaften und Soziologie. Seit 2006 arbeitet er als Lobbyist im Agrarbereich, zunächst bis 2010 als Geschäftsführer des Landjugendverbandes, anschließend als Pressesprecher des Landesbauernverbandes.

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Viehhalter am stärksten von Dürre betroffen – Hilfen müssen schnell ankommen

Vorstandssitzung am 29.08.18 bei Herrn Klaus Horstmann in Angern

Wie sollten die Dürrehilfen verteilt werden? Das war Hauptthema der Vorstandssitzung des Bauernverbandes „Börde“ e.V. bei ihrer Sitzung vor kurzem in Angern. Was empfiehlt man den Ministerien, ihren Mitarbeitern und den Ämtern, die über die Mittelverteilung letztendlich entscheiden?

Man muss erreichen, dass wirklich nur existenzbedrohte Landwirtschaftsbetriebe Unterstützung erhalten. Das ist die Prämisse, der sich alles andere nachordnen muss; bei dieser Vorgabe waren sich alle ehrenamtlich arbeitenden Vorstandsmitglieder einig.

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Grüne Berufe gefragt – Bauernverband „Börde“ e.V. bei der Berufsfindungsmesse in Wanzleben

Am 27. August 2018 fand im Kulturhaus am Raßbachplatz in Wanzleben eine Messe zur Berufsfindung in Wanzleben statt, auf der auch der Bauernverband „Börde“ e.V. mit einem Stand vertreten war. Claudia Thiele und Leon Wehram erklärten interessierten Schülern, Eltern und Lehrern die Ausbildungsmöglichkeiten in land- und forstwirtschaftlichen Berufen.

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Klägliche Ernte – Sachsen-Anhalts Bauern in Bedrängnis – Tierhalter sind von der Dürre in die Enge getrieben

Die Ernte von Gerste; Roggen, Weizen und Raps ist im Land abgeschlossen und sie wird als eine der frühesten, schnellsten und schlechtesten in die Geschichte eingehen. Das Getreide war notreif, weil es seit Mitte April keinen Regen gab. Der Boden ist ausgetrocknet und die örtlich begrenzten Hitzegewitter mit teilweise beträchtlichen Regenschauern brachten keine Entspannung der Lage.

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Makelloses Trinkwasser im Land

Grundwasser ist wertvolles Schutzgut – Bauern sind sich ihrer Verantwortung bewusst

(Foto: Bauernverband „Börde“ e.V.): Auf dem Steintritt des Amtshofes in Hadmersleben genießt Urban Jülich einen Schluck Wasser

„In diesen heißen Sommertagen ein kühles Glas voll Wasser direkt aus dem Hahn ist ein Wohltat ohnegleichen“; dieser Ansicht von Urban Jülich, dem Vorsitzenden des Bauernverbandes „Börde“ e.V. schließen sich alle sicher gern an. Jülich weiter: „Auch die Grundwasserqualität ist gut und wird immer besser. Das ist das Ergebnis der guten fachlichen Praxis der regionalen Bauern und der strengen Vorgaben durch die aktuelle Düngeverordnung von 2017.“ Der Stickstoffbericht der Bundesregierung belegt, dass von 1990 bis 2014 der Stickstoffüberschuss um rund 44 Prozent zurückgegangen ist. „Mit der Verschärfung der Vorgaben wird sich dieser Trend weiter fortsetzen“, ist sich Landwirt Jülich sicher. Damit seien die Bauern Umsetzer der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung.

Zum Thema „Belastung des Trinkwassers“ erreichte kürzlich die „Antwort des Landesregierung Sachsen-Anhalt auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung“ den Abgeordneten Bernhard Daldrup (CDU). In dem 82-seitigen Antwortschreiben vom 29. Juni 2018 vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie mit der Nummer KA 7/1761 steht unter anderem:  „Eine Wasseraufbereitung zur Entfernung von Nitrat und Pestiziden aus dem für Trinkwasserzwecke genutzten Rohwasser fand in den letzten fünf Jahren bei keinem der zentralen Wasserwerke statt.“

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Wir haben das nicht verbockt – Klimawandel bringt Wirtschaftszweig in Not

Krisensitzung des Vorstandes des Bauernverbandes „Börde“ e. V.

Drei Monate kein Regen auf den landwirtschaftlichen Kulturen in Sachsen-Anhalt bedeutet für viele Bauern bereits jetzt existentielle Bedrängnis. Der Vorstand des Bauernverbandes „Börde“ fand sich deshalb zu einer außerordentlichen Versammlung zusammen, um über die Lage zu beraten. Da es sich beim Vorstand, inklusive ihres Vorsitzenden Urban Jülich, um Landwirte aus dem gesamten Bördekreis handelt, beraten dort Fachleute auf der Basis ihrer täglichen Arbeit. Die ersten Ernteergebnisse zeugen von der anhaltenden Dürre und ihren ersten schlimmen Auswirkungen.

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Bauernverband „Börde“ e.V. bittet um Vorsicht in der Feldflur

Waldbrandstufe 5 im ganzen Land Sachsen-Anhalt außer Stadt Halle und Saalekreis

Die Waldbrandgefahr gilt auch und besonders für die Feldflur, da das Getreide und der Raps zumeist noch auf dem Halm steht. Nur die Wintergerste ist fast abgeerntet; die Mähdrescher sind schon bei der Rapsernte. Weizen, Roggen, Dinkel, Ackerbohnen und Erbsen sind zum Teil reif und mancherorts noch grün, aber alles ist notreif und dürr. Da die Bestände auf einem Acker oft sehr unterschiedlich reif sind, versuchen die Bauern, die Ernte hinauszuzögern, um die Flächen im Ganzen mähen zu können. Hecken und Feldraine sind ebenfalls ausgetrocknet. Ein Funke genügt, um Flächen in Brand zu setzen. Die Arbeit auf dem Acker wird so behutsam wie möglich erledigt aber es gab trotzdem schon einige Brände, die zum Glück schnell gelöscht werden konnten. In diesem Zusammenhang bedankt sich Urban Jülich im Namen aller Landwirte für die Arbeit der Einsatzkräfte. Viele Landwirte stellen schon Wasserwagen bereit und Scheibeneggen zum Anlegen von Brandschneisen.

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