Tag der Milch im Bördekreis

Tag der Milch im Bördekreis

(W. Köhler) Der Tag der Milch am 08. Juni 2017 auf dem Alten Bahnhof in Wanzleben wurde organisiert vom DRK in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband „Börde“ e.V., Landfrauenverband Sachsen-Anhalt und dem Gesundheitsamt Börde. Großes Interesse der Besucher gab es am Stand des Bauernverbandes „Börde“, hier wurden nicht nur Milchprodukte vom DMK verkostet, sondern rund um die Milch informiert.

Ball der Landwirte 2017

Sehr geehrte Verbandsmitglieder,

dem Wunsch vieler Landwirte aus dem Bördekreis entsprechend, werden wir den

Ball der Landwirte 2017

am Freitag, dem 10. November 2017 um 19.00 Uhr

in den Katharinensaal

an der Schlossdomäne in Wolmirstedt, Amtstor 3

veranstalten.

Es wird ein unterhaltsamer Abend mit einem ansprechendem Programm sowie einem reichhaltigen Buffet vorbereitet.

Als Eintritt ist ein Preis von 35,00 € je Person vorgesehen.

Die Einladungen werden Ihnen rechtzeitig zugesandt.

Auswertung EU-Befragung zur GAP

Auswertung EU-Befragung zur GAP

Brüssel. Im Rahmen der Onlinekonsultation zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vom 2. Februar bis 2. Mai 2017, sind insgesamt mehr als 320 000 Antworten eingegangen. Wie die Europäische Kommission mitteilte, beziehen sich diese vorläufigen Zahlen auf alle Antworten, die bis zum 2. Mai aus den 28 EU-Mitgliedstaaten eingegangen sind.

Lediglich 7 % der Teilnehmer seinen Landwirte gewesen. Es deutet darauf hin, dass eine Reihe von Antworten über verschiedenen Onlineplattformen von Interessengruppen eingereicht worden sind. Die relative Mehrheit der Eingaben stammt der Kommission zufolge mit fast 46 % aus Deutschland. Bei 97 % der Antworten habe es sich um einzelne Personen gehandelt, bei 3 % um Organisationen.

Die Kommission wird eine vollständige Analyse der Antworten am 7. Juli vorlegen.

Informationsveranstaltungen zur neuen Düngeverordnung /Einladungen s. Terminkalender der LLG

Informationsveranstaltungen zur neuen Düngeverordnung (Einladungen s. Terminkalender der LLG unter www.llg.sachsen-anhalt.de)

Datum Uhrzeit Kreis Anschrift des Veranstaltungsortes max. Teilnehmer-zahl
Freitag, 09.06.2017 09.00 – 12.00 Wittenberg Kartoffelgasthaus Cobbelsdorf, Cobbelsdorfer Hauptstr. 18, 06869 Coswig 140
Montag, 12.06.2017 09.00 – 12.00 Harz K6 Seminarhotel, Kirschallee 6, 38820 Halberstadt 100
Dienstag, 13.06.2017 10.00 – 13.00 Stendal Zentrum für Tierhaltung und Technik, Lindenstraße 18, 39606 Iden 150
Donnerstag, 15.06.2017 13.00 – 16.00 Salzwedel Landhotel Wieseneck, Im Winkel 7, 38486 Apenburg-Winterfeld 120
Freitag, 16.06.2017 09.30 – 12.30 Börde Tagungsraum Fachschule Haldensleben, Bornsche Str. 48, 39340 Haldensleben 140
Montag, 19.06.2017 13.00 – 16.00 Burgenland Gaststätte “Hallescher Anger”, Hallescher Anger 1, 06618 Naumburg 100
Dienstag, 20.06.2017 09.00 – 12.00 Mansfeld-Südharz Rothenschirmbacher Agrargenossenschaft e.G., Hornburger Str. 30, 06295 Rothenschirmbach 100
Dienstag, 20.06.2017 14.00 – 17.00 Saaletal Landhotel Bad Dürrenberg, Weinberg 6, 06231 Bad Dürrenberg 90
Mittwoch, 21.06.2017 14.00 – 17.00 Anhalt Haus Kühnau, Burgreinaer Straße 1, 06846 Dessau- Groß Kühnau 130
Donnerstag, 22.06.2017 10.00 – 13.00 Jerichower Land Gaststätte “Zum Fiener”, Ziesarstraße 112, 39307 Tucheim 120
Freitag, 23.06.2017 09.00 – 12.00 Salzland Tagungsraum der LLG, Strenzfelder Allee, 06406 Bernburg OT Strenzfeld 150

https://deref-gmx.net/mail/client/Q66avK2hYV0/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsystem41.org%2FllfgPSD%2Fwebdefroster%2FSeminare.programm%3A012017000006_17_dv-5_haldensleben-16.pdf

Natura 2000- Landesverordnung

Natura 2000- Landesverordnung

Die vom Landesverwaltungsamt (LVwA) durchgeführten Informationsveranstaltungen mit betroffenen Landwirten über die geplante Natura 2000-Landesverordnung wurden mit der 7. Veranstaltung am 5. Mai 2017 in Haldensleben abgeschlossen. Nun soll ab August 2017 der Verordnungsentwurf mit einer zweimonatigen Anhörung erfolgen. Die Landwirtschaft wird in den betroffenen Gebieten wesentliche Einschränkungen hinnehmen müssen. Es wird wesentliche Einschränkungen bei der Düngung und Anwendung der Pflanzenschutzmittel geben. Die einzelbetriebliche Betroffenheit, insbesondere in Bezug auf die Milchproduktion, kann bei einer ungünstig gelegenen Gebietskulisse für die Betriebe sehr nachteilige Auswirkungen haben.

Alle betroffenen Landwirte können über www.natura2000-lsa.de/natura2000 die Inhalte der Verordnung einsehen.

Die landwirtschaftlichen Betriebe haben ab sofort die Gelegenheit ihre einzelbetrieblichen Betroffenheiten schriftlich darzustellen und beim LVmA einzureichen. Dies sollte umgehend erfolgen, damit ihre Probleme noch rechtzeitig in den Entwurf mit eingearbeitet werden können. Der Bauernverband „Börde“ e.V. wird seine Mitglieder dabei unterstützen.

Blühstreifen im Bördeacker

VortragBlühstreifen casino Blühstreifen im Bördeacker

Sandra Mann von der Hochschule Anhalt in Bernburg und Dr. Jens Birger von der Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt informierten Landwirte kürzlich bei einer Veranstaltung in Klein Wanzleben, organisiert vom Bauernverbandes „Börde“ e.V., über die Anlage von Blühstreifen, Blühflächen und Saumstreifen. Diesem Thema sollte sich der Landwirt zunehmend öffnen, denn die hiesige Kulturlandschaft kann enorm von dieser Erhöhung der Struktur- und Artenvielfalt profitieren.

Sandra Mann lieferte gleich zum Einstieg wichtige Eckdaten für die Anlage eines Blühstreifens oder einer Blühfläche: „Wegen der Randeinflüsse sollte der Blühstreifen mindestens fünf Meter breit sein. Um als Greening-Maßnahme anerkannt zu werden, darf er 20 Meter Breite nicht überschreiten. Ansonsten gibt es keine Maximalbegrenzung, außer, dass er der Anteil am Gesamtschlag unter 20 Prozent liegen muss und je Schlag maximal 2,5 Hektar groß sein darf. Den Kauf des Saatgutes muss man durch eine Quittung nachweisen. Für mehrjährige Blühstreifen werden Wildkräutermischungen vorgegeben, die nach Standorten sortiert sind. Enthalten sind jeweils 27 bis 30 meist langlebige einheimische Wildkräuterarten, keine Gräser. Es werden ca. 4kg pro Hektar eingesät. Eine Aufmischung mit Füllstoff für bis zu 100kg pro Hektar für die Drillmaschine ist bestellbar. Voraussetzung für die Blühstreifenanlage ist eine gute gründliche Bodenbearbeitung, mahnt Sandra Mann an. Die Wildkräuter sind meist Lichtkeimer, so dass nach dem Aufrieseln der Samenmischung nur angewalzt werden darf. 850 € pro Hektar und Jahr werden gefördert. Die Neuantragstellung beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten(ALFF) muss bis zum 15.Mai 2017 für die Förderperiode ab 1.Januar 2018 erledigt sein. Im diesjährigen Agrarantrag muss die Fläche schon eingezeichnet sein. Ein kleiner Zusatzantrag für eine vorzeitige Aussaat im Herbst 2017 ist ebenfalls möglich. Dadurch wird dem mehrjährigen Blühstreifen die Frühjahrstrockenheit erspart.“ Es gilt: kein Pflanzenschutz, kein Dünger. Entscheidend wäre die Standortauswahl, ergänzte die Fachfrau ihre Ausführungen. Man solle unbedingt eine besonnte, nicht mit Quecken oder Gras bewachsene Fläche wählen, vielleicht an Hecken oder Sandkuhlen. Die Fläche dürfe nicht zu nass sein. Umso breiter der Streifen umso besser. Die Pflege sei einfach: „Im ersten Jahr ist in der Regel ein mindestens 15 cm hoher Schröpfschnitt nötig, um zum Beispiel der Melde Herr zu werden. Geschröpft werden sollte, wenn unerwünschte Arten etwas kniehoch sind. Vom 1. April bis 30.Juni bleibt die Fläche pflegelos. Eine Pflege in dieser Zeit ist jedoch mit einem Ausnahmeantrag möglich, falls unerwünschte Arten in größerem Umfang aufkommen (zum Beispiel Melden oder Besenrauke). Danach erreicht man durch einen weiteren Schröpfschnitt eine Blühzeitverlängerung und die Disteln werden in Schach gehalten. Ab dem zweiten Jahr dürfen jeweils nur bis maximal 70 Prozent der Fläche geschröpft werden. Die Mähhöhe sollte möglichst hoch sein und liegt dann in der Regel bei über 20 Zentimeter.“

Eine Alternative sei der einjährige Blühstreifen, bei dem die Förderung allerdings nur bei 650 € pro Jahr liege. Eine weitere Alternative wäre der Schonstreifen, bei dem keine Einsaat erfolgt, die Förderung bei 670 € pro Jahr liege und der insbesondere für Flächen mit niedrigen Bodenpunkten ohne Quecken- oder Grasdruck geeignet sei.

Wenn man sich auf den Feldern der Börde umsieht, merkt man auf den ersten Blick, was fehlt, Strukturen. Wenig unterbricht die großen bewirtschaftete Flächen. Intensive Landwirtschaft auf besten Böden. Uber Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft.

Dem fatalen Flächenverbrauch durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Bodenversiegelung widmet sich die Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt. Gegründet von den Bauernverbänden des Landes ist Ziel der Stiftung, dass der Landwirt den Naturschutz auf seinem Land wieder selbst in die Hand nimmt und auch produktionsintegrierte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchführt.

Dr. Jens Birger belegte als Vertreter der Stiftung am Beispiel, wie die Anlage von Blühstreifen, gefördert aus dem Landesprogramm, ökologischen Vorrangflächen des Greenings und produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen zu einem Biotopverbund sowie zur Erhöhung der Struktur- und Artenvielfalt beitragen können und gleichzeitig den Flächenverlust für die Landwirtschaft verhindern. Blühstreifen und –flächen in der intensiv genutzten Agrarlandschaft können als Kompensationsmaßnahme anerkannt und durch den Eingreifer finanziert werden, betonte Herr Birger.

Die an die Vorträge anschließende Diskussionsrunde bestätigte, dass noch viel Beratungsbedarf besteht, obwohl mit vielen Vorurteilen schon während der Ausführungen aufgeräumt werden konnte. Den unverkennbar positiven Effekten für die Natur steht zum Beispiel die Angst vor Restriktionsmaßnahmen durch die Kontrollbehörden gegenüber. Mangelnde Erfahrung mit Wildkräutern, die Angst vor Verunkrautung der Flächen, die Nutzung der Blühstreifen als Fahrspuren sowie die Scheu vor der Beantragung wurden thematisiert. Jürgen Fuhrmann vom ALFF in Halberstadt bot jedwede Hilfe bei der Beantragung von Blühflächen und Co. an. Sandra Mann bot ebenfalls Unterstützung an, wenn das ALFF sie anfordere. Dr. Birger: „Natürlich steht auch die Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt als Ansprechpartner bei Fragen zum Naturschutz in der Landwirtschaft, so auch Blühstreifen, zur Verfügung.“

Dr. Susanne Brandt, Referentin Acker- und Pflanzenbau beim Bauernverband Sachsen- Anhalt hatte Zahlen zur Hand: So seien in der vergangenen Förderperiode von den vorgesehenen 5000Hektar Blühfläche im Land nur rund 2000Hektar angelegt worden. Sie fügte an, dass die Schwierigkeiten der vorangegangenen Perioden im neuen Blühstreifenprogramm berücksichtigt wurden und es viel besser, praxistauglicher geworden sei. Auch die beteiligten Ämter hätten sich damit arrangiert, sagte sie. Ein großes Ärgernis sei aber geblieben, fügte sie an: Kleine Flächen ohne „Mutterschlag“ ließen sich wegen der vorgegebenen 20Prozent-Regelung nicht in Blühflächen umwandeln. Eine Änderung dieser Vorgabe würde ihrer Meinung nach einen Schub für das Programm geben.

Das Kuh Mobil mit Dialog und Transparenz zu mehr Akzeptanz

kuh mobil

Das Kuh Mobil mit Dialog und Transparenz zu mehr Akzeptanz

Viele Landwirte haben erkannt, wie wichtig es ist über moderne Milchviehhaltung zu informieren. Nur die wenigsten Bürger wissen noch, wie Kühe gehalten werden. Viele Entwicklungen der letzten Jahre im Milchbereich sind nicht wahrgenommen wurden. Mit dem Kuh Mobil können Fragen zur Milchviehhaltung im direkten Gespräch erläutert und diskutiert werden.

Das Kuh Mobil verfügt über folgende Bestandteile: Spaltenbodenauflagen, Kuhbürsten, Liegebox mit Matte und Modell einer liegenden Kuh, Futterecke mit Fressgitter, Futtertisch mit Tränke, Tandem-Melkstand mit Gitter. Ein Foto an der hinteren Innenwand gewährt einen Einblick in einen Stall. Unterstützt wird dies durch einen Film, der aus dem Leben einer Kuh berichtet. Außerdem werden auf Infotafeln wissenswerte und Fakten rund um die Kuh dargeboten.

Dies ist die Basis für das Vertrauen in die moderne Nutztierhaltung.

Kontakt: Forum Moderne Landwirtschaft e.V. Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin Tel. 030-88 66 355 0, Fax 030-88 66 355 90 info@moderne-landwitschaft.de, www.kuh-mobil.de

Bessere Chancen für kleine Feldhasen und Fasane

Jagdpraxis  neu

Bessere Chancen für kleine Feldhasen und Fasane

Der erste Grünlandschnitt dieses Jahres sollte wildtierschutzgerecht ausgeführt werden; denn besonders problematisch ist, dass diese Arbeiten mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere zusammenfällt. Diese Tiere gehen davon aus, dass ihr Nachwuchs im dichten Bewuchs sicher ist. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs nicht aber vor dem Kreiselmäher. Auf dieses Problem möchte der Bauernverband „Börde“ aufmerksam machen und rät unter anderem, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.

Wirkungsvolle Wildtierhilfe beginnt bereits vor der Mahd, so der Verband. Seine Empfehlung: Das Feld grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So hätten Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Auch verspreche die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 20 Zentimeter zusätzlichen Erfolg, gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken. Überdies könne Vergrämung kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden.

Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden oder der Einsatz von Wildrettern kann ebenfalls helfen, Wildtierverluste zu vermeiden und den wildtierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Der Bauernverband weist darauf hin, dass bereits eine Maßnahme zur Vertreibung pro Hektar Anbaufläche Wirkung zeige. Das hätten Experten herausgefunden.

Projekt „Grünes Erleben-Bauernhof als Klassenzimmer“ 2017

barleben Ernte

Projekt „Grünes Erleben-Bauernhof als Klassenzimmer“ 2017

Liebe Verbandsmitglieder,

auch in diesem Jahr gibt es in vielen Schulen des Landkreises und der Stadt Magdeburg großes Interesse landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen und die praktische Landwirtschaft in ihrer Region kennenzulernen. Der Bauernverband „Börde“ e.V. organisiert im Rahmen des Projektes „Grünes Erleben – Bauernhof als Klassenzimmer“ das Schulen und Betriebe, die bereit sind das Projekt mit Leben zu erfüllen, zusammenkommen.

Insgesamt 51 Schulklassen aus Grund- und Sekundarschulen und auch aus Fördereinrichtungen zeigen Interesse an unserem Projekt. Sie sind bestrebt den Kindern einen Einblick in die Produktionsstruktur der Betriebe zu verschaffen und möchten Informationen zur Milchproduktion und Hühneraufzucht, zum Ackerbau, Getreideproduktion u.a. an die Kinder vermittelt.

Das Land unterstützt die Betriebe mit einer Aufwandsentschädigung und stellt auch Mittel für Buskosten bereit. Der Bauernverband begleitet das Projekt durch Bereitstellung von Material.

Es wäre schön, wenn sich Ihr Betrieb bereit erklären würde an diesem Projekt teilzunehmen. Das ist eine wichtige Investition in den Verbraucher von morgen. Und besonders der enge Kontakt zur oft kritischen Lehrerschaft befördert ein positives Image der Landwirte.

Interessierte landwirtschaftliche Betriebe an diesem Projekt sollten sich umgehend beim Bauernverband „Börde“ e.V. unter der Mail. bvboerde@lbv-sachsenanhalt.de melden.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!!

Emnid-Studie bestätigt gutes Image der Landwirte

Die repräsentative Emnid-Erhebung zum Image der Landwirtschaft 2017 hat ergeben, dass die Bevölkerung den landwirtschaftlichen Beruf als einen der wichtigsten und zukunftsträchtigsten Berufe hält. Im Ranking der Berufe ist der Land-wirt auf Platz 2 hinter dem Arztberuf. Beim Konzept „Tierwohl“ assoziieren 91% der Bundesbürger mehr Platz für die Tiere und eine artgerechte Haltung. Das Konzept wird als Gewinn für die Nutztiere, aber auch für die Landwirte und Verbraucher angesehen. 79% der Verbraucher gaben an, ein besseres Gefühl beim Einkaufen zu haben. 3 von 4 Bundesbürgern gehen von höheren Verbraucherpreisen beim Tierwohl aus, was dem Tierhalter über bessere Erzeugerpreise zugutekommen sollte. Für die Verbraucher sind Lebensmittelqualität (94%), der Umgang mit Nutz-tieren (89%) und die Transparenz in der Lebensmittelproduktion (85%) die wichtigsten Themen. Als Informationsquellen über die Landwirtschaft nutzen 60% der Befragten das Gespräch mit Landwirten. Nach wie vor bleibt aber das Fernsehen mit 71% an erster Stelle. Gleichzeitig wird kritisiert, dass in den Schulen gegenwärtig zu wenig landwirtschaftliche Themen behandelt. werden. Den vollständigen Ergebnisbericht „Das Image der deutschen Landwirtschaft“ finden Sie unter www.bauernverband.de/emnid-2017.