Bessere Chancen für kleine Feldhasen und Fasane

Jagdpraxis  neu

Bessere Chancen für kleine Feldhasen und Fasane

Der erste Grünlandschnitt dieses Jahres sollte wildtierschutzgerecht ausgeführt werden; denn besonders problematisch ist, dass diese Arbeiten mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere zusammenfällt. Diese Tiere gehen davon aus, dass ihr Nachwuchs im dichten Bewuchs sicher ist. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs nicht aber vor dem Kreiselmäher. Auf dieses Problem möchte der Bauernverband „Börde“ aufmerksam machen und rät unter anderem, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.

Wirkungsvolle Wildtierhilfe beginnt bereits vor der Mahd, so der Verband. Seine Empfehlung: Das Feld grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So hätten Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Auch verspreche die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 20 Zentimeter zusätzlichen Erfolg, gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken. Überdies könne Vergrämung kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden.

Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden oder der Einsatz von Wildrettern kann ebenfalls helfen, Wildtierverluste zu vermeiden und den wildtierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Der Bauernverband weist darauf hin, dass bereits eine Maßnahme zur Vertreibung pro Hektar Anbaufläche Wirkung zeige. Das hätten Experten herausgefunden.

Projekt „Grünes Erleben-Bauernhof als Klassenzimmer“ 2017

barleben Ernte

Projekt „Grünes Erleben-Bauernhof als Klassenzimmer“ 2017

Liebe Verbandsmitglieder,

auch in diesem Jahr gibt es in vielen Schulen des Landkreises und der Stadt Magdeburg großes Interesse landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen und die praktische Landwirtschaft in ihrer Region kennenzulernen. Der Bauernverband „Börde“ e.V. organisiert im Rahmen des Projektes „Grünes Erleben – Bauernhof als Klassenzimmer“ das Schulen und Betriebe, die bereit sind das Projekt mit Leben zu erfüllen, zusammenkommen.

Insgesamt 51 Schulklassen aus Grund- und Sekundarschulen und auch aus Fördereinrichtungen zeigen Interesse an unserem Projekt. Sie sind bestrebt den Kindern einen Einblick in die Produktionsstruktur der Betriebe zu verschaffen und möchten Informationen zur Milchproduktion und Hühneraufzucht, zum Ackerbau, Getreideproduktion u.a. an die Kinder vermittelt.

Das Land unterstützt die Betriebe mit einer Aufwandsentschädigung und stellt auch Mittel für Buskosten bereit. Der Bauernverband begleitet das Projekt durch Bereitstellung von Material.

Es wäre schön, wenn sich Ihr Betrieb bereit erklären würde an diesem Projekt teilzunehmen. Das ist eine wichtige Investition in den Verbraucher von morgen. Und besonders der enge Kontakt zur oft kritischen Lehrerschaft befördert ein positives Image der Landwirte.

Interessierte landwirtschaftliche Betriebe an diesem Projekt sollten sich umgehend beim Bauernverband „Börde“ e.V. unter der Mail. bvboerde@lbv-sachsenanhalt.de melden.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!!

Emnid-Studie bestätigt gutes Image der Landwirte

Die repräsentative Emnid-Erhebung zum Image der Landwirtschaft 2017 hat ergeben, dass die Bevölkerung den landwirtschaftlichen Beruf als einen der wichtigsten und zukunftsträchtigsten Berufe hält. Im Ranking der Berufe ist der Land-wirt auf Platz 2 hinter dem Arztberuf. Beim Konzept „Tierwohl“ assoziieren 91% der Bundesbürger mehr Platz für die Tiere und eine artgerechte Haltung. Das Konzept wird als Gewinn für die Nutztiere, aber auch für die Landwirte und Verbraucher angesehen. 79% der Verbraucher gaben an, ein besseres Gefühl beim Einkaufen zu haben. 3 von 4 Bundesbürgern gehen von höheren Verbraucherpreisen beim Tierwohl aus, was dem Tierhalter über bessere Erzeugerpreise zugutekommen sollte. Für die Verbraucher sind Lebensmittelqualität (94%), der Umgang mit Nutz-tieren (89%) und die Transparenz in der Lebensmittelproduktion (85%) die wichtigsten Themen. Als Informationsquellen über die Landwirtschaft nutzen 60% der Befragten das Gespräch mit Landwirten. Nach wie vor bleibt aber das Fernsehen mit 71% an erster Stelle. Gleichzeitig wird kritisiert, dass in den Schulen gegenwärtig zu wenig landwirtschaftliche Themen behandelt. werden. Den vollständigen Ergebnisbericht „Das Image der deutschen Landwirtschaft“ finden Sie unter www.bauernverband.de/emnid-2017.

Umsetzung Natura 2000

Umsetzung Natura 2000

Wir raten unseren Mitgliedern, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, um ein besseres Verständnis der Gesamtzusammenhänge zu bekommen.

Die Veranstaltungen über die Inhalte der vorgesehenen Forderungen Natura 2000 finden statt:

am Montag, den 03. April 2017 um 10.00 Uhr im Hotel Villa Heine, Kehrstraße1 in Halberstadt,

am Freitag, den 05. Mai 2017 informiert das Landesverwaltungsamt um 9.30 Uhr in der

Landwirtschaftlichen Fachschule in Haldensleben, Bornsche Str. 48

Das Land Sachsen-Anhalt ist verpflichtet, die europäischen Vorgaben zu Natura 2000 in nationales Recht umzusetzen. Das Land hätte einerseits die Möglichkeit, jedes betroffene Gebiet als Naturschutzgebiet auszuweisen und im notwendigem Umfang mit Verboten zu belegen. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, eine allgemein geltende Verordnung für alle Gebiete im Land zu erlassen und dadurch die Ausweisung von Naturschutzgebieten zu vermeiden. Das Land hat sich entschieden, letzteren Weg über eine allgemeine Landesverordnung zu gehen.

Die Landesverordnung zur Umsetzung Natura 2000 soll ab 2018 in Kraft treten. Sie wird 2 Teile beinhalten. Im ersten Teil sind Verbote und Nutzungen unter Vorbehalt gestellt, die in allen Gebieten von Natura 2000, das sind in Sachsen-Anhalt immerhin über 10 Prozent der Landesfläche gelten werden. Diese Verbote sind unabhängig der unterschiedlichen Lebensräume und anzutreffenden Arten.

In einem zweiten Teil werden für spezifische Lebensräume zusätzliche spezielle Verbote ausgewiesen.

Die Landwirtschaft wird in den betroffenen Gebieten wesentliche Einschränkungen hinnehmen müssen. Es wird wesentliche Einschränkungen bei der Düngung und Anwendung der Pflanzenschutzmittel geben. Die einzelbetriebliche Betroffenheit, insbesondere in Bezug auf die Milchproduktion, kann bei einer ungünstig gelegenen Gebietskulisse für die Betriebe sehr nachteilige Auswirkungen haben.

Der Entwurf der Landesverordnung wird in diesem Jahr zur Anhörung kommen. Die Betriebe haben dann Gelegenheit ihre einzelbetrieblichen Betroffenheiten darzustellen und die Verhältnismäßigkeit vom erreichen notwendiger Schutzziele und den dazu erforderlichen Einschränkungen nochmal auf den Prüfstand zu bringen. Der Bauernverband wird eine allgemeine Stellungnahme dazu einreichen. Das allein reicht nicht aus.

Die Betriebe müssen die allgemeinen Aussagen auf ihre betrieblichen Verhältnisse konkretisieren und daraus eine betriebsindividuelle Stellungnahme formulieren. Der Bauernverband wird seinen Mitgliedern entsprechende Vorarbeiten rechtzeitig zur Verfügung stellen.

Naturpark Drömling lädt zur Informationsveranstaltung Landwirtschaftsförderung im Drömling

Drömling Apprecht 2

Naturpark Drömling lädt zur Informationsveranstaltung Landwirtschaftsförderung im Drömling

 In Fortsetzung unseres Dialogs (zuletzt am 24.11.2016 in Kusey) zu drömlingsspezifischen Problemen der landwirtschaftlichen Nutzung unter den Bedingungen der Schutzgebietsverordnung laden wir Sie hiermit

Am Mittwoch, dem 12. April 2017, um 14:00 Uhr, in die Gaststätte „ Zur Schmiede“, Brandstr.. 3, 39649 Miesterhorst, ein.

Folgende Tagungsordnung ist vorgesehen:

1.       Darstellung der zunehmenden Probleme bei der Abgrenzung beihilfefähiger Flächen im Drömling, insbesondere zu den gem. den Naturschutzzielen besonders zu schützenden Flachgewässern, Überstauungsbereichen, Feucht- und Nassgrünlandern, Moordammgräben mit/ohne Wasserführung und mit/ohne Gehölzen (Herr Fred Braumann, Leiter Naturparkverwaltung Drömling)

2.       Diskussion mit Vertretern des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt (MULE ST) und der Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten „Altmark“ und „ Mitte“ (Herr Torsten Stier, Referatsleiter MULE ST)

3.       Information zur Förderung Ökolandbau im Land Sachsen-Anhalt, Anwendung in den verschiedenen Schutzzonen des NSG Ohre-Drömling und dem LSG Drömling (N.N., MULE ST)

4.       Information zur Förderung Junglandwirte (Herr Volker Rost, Referatsleiter MULE ST)

 Wir bitten Sie um Teilnahmebestätigung unter der Rufnummer 039002-8500 oder an poststelle@droemling.mule.sachsen-anhalt.de.

agra 2017 – Leipzig

agra 2017

Leipzig – Neue Messe

Sehr geehrtes Verbandsmitglied,

dem Wunsch vieler Landwirte entsprechend werden wir eine Tagesfahrt zur

agra 2017 nach Leipzig – Neue Messe

am Donnerstag, dem 04. Mai 2017

organisieren.

Interessierte Landwirte melden sich bitte ab sofort, aber spätestens bis 24. April 2017

in der Geschäftsstelle des Bauernverbandes „Börde“ e. V. in Wanzleben, An der Alten Tonkuhle 1, unter

Telefon-Nummer: 039209 – 3013 oder per Fax.-Nummer: 039209 – 60511 oder per E-Mail: bvboerde@lbv-sachsenanhalt.de

Geplante Abfahrtsorte und Zeiten:

Autohof Irxleben A2, um 7.00 Uhr

Wanzleben, An der Alten Tonkuhle 1, um 7.15 Uhr

Rückfahrt ca. 16.00 Uhr.

Nähere Informationen zum Ablauf erhalten Sie rechtzeitig vor der Fahrt, des Weiteren besteht die Möglichkeit am Agrarpolitikforum zum Thema Parteien zur Bundestagswahl von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr teilzunehmen.

 

 

Bis zum 2. Mai 2017 mitmachen und mitgestalten!

Bis zum 2. Mai 2017 mitmachen und mitgestalten!

DBV zur Online-Befragung der EU zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020

(DBV Berlin) Der Deutsche Bauernverband (DBV) ruft Landwirte und Landwirtinnen dazu auf, sich in den kommenden Wochen aktiv an der öffentlichen Online-Konsultation der EU-Kommission zur „Modernisierung und Vereinfachung” der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) zu beteiligen. Bis zum 2. Mai 2017 kann der Fragebogen ausgefüllt werden. Im Herbst will die EU-Kommission dann Vorschläge zur GAP nach 2020 vorlegen.

Nach Einschätzung des DBV haben die vergangenen beiden wirtschaftlichen Krisenjahre gezeigt, wie wichtig eine solide, verlässliche und starke Agrarpolitik ist. Diese Tatsache sollte im Rahmen der Online-Konsultation hervorgehoben werden. Die Online-Konsultation bietet eine Chance zur Beteiligung für alle Landwirte, andere Betroffene und landwirtschaftliche Organisationen. Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes ist ganz besonders die Erfahrung aus der täglichen landwirtschaftlichen Praxis gefragt. Landwirte und Landwirtinnen sollten sich daher zahlreich mit ihren Beiträgen an der Online-Befragung beteiligen. Es sind die Landwirtschaftsbetriebe, die wissen, was eine erfolgreiche und zukunftsfähige Gemeinsame EU-Agrarpolitik leisten muss.

Für die Teilnahme geht es hier zum Fragebogen: http://bit.ly/2jK50H4.

Wie der Deutsche Bauernverband sich an der öffentlichen Konsultation beteiligt hat und weitere Hintergrundinformationen sind auf www.bauernverband.de/gap-konsultation-2020 zu finden.

Das Memorandum des Deutschen Bauernverbandes zur Gestaltung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik bis 2020 und nach 2020 ist über  www.bauernverband.de/gap-memorandum-2020 abrufbar.

Hinweis des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V.: Sollten Sie Fragen zum Konsultationsverfahren haben, melden Sie sich bitte in der Landesgeschäftsstelle unter 0391 / 739690.

Wir bedanken uns für ihre Teilnahme!

Tag des offenen Hofes jetzt anmelden

Rundschreiben 21. Februar 2017

Tag des offenen Hofes jetzt anmelden

WMS bearbeitet

Die zentrale Imagekampagne des Berufsstandes zum „Tag des offenen Hofes“ sucht auch für das Jahr 2017 wieder zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe, die als Gastgeber die Bevölkerung auf ihre Betriebe einladen. Im Jahr 2017 wird die Aktion landesweit ausgerufen. Termin für die zentrale Veranstaltung in Sachsen-Anhalt ist der 10. Juni. Ausrichter ist die Agrargesellschaft Prießnitz mbH (Burgenlandkreis). Die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (AMG) beabsichtigt die Aktivitäten teilnehmender Unternehmen in gewohnter Weise finanziell aus Fördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Dazu ist es erforderlich, die geplante Veranstaltung beim Bauernverband bis zum 17. März 2017 zu melden. Die Förderung wird sich voraussichtlich auf Landwirtschaftsbetriebe beschränken, die sich am 10. und 11. Juni 2017 an der Kampagne beteiligen. Für die Unterstützung der Kampagne hat der Deutsche Bauernverband im Jahr 2015 das Internetportal http://www.offener-hof.de/ gestartet. Das Portal hält unter anderem Hilfsmittel für Landwirte zur Unterstützung der Organisation des Hoftages bereit. Überwiegend kostenfreie Materialien können bei der i.m.a. bestellt werden. Der Bauernverband Sachsen-Anhalt wird eine Karte auf der Internetseite www.offenerhof.de befüllen, wo die teilnehmenden Betriebe auf Wunsch dargestellt werden. Arbeiten mit und für die Region – wer macht das besser als die Landwirtschaft! Der Landwirt selbst kann am glaubwürdigsten darstellen, wie wichtig sein tägliches Tun für die Gesellschaft ist. Deshalb ruft der Bauernverband alle an dieser Kampagne interessierten Betriebe auf, ihren Hoftag anzumelden.

Links:

www.offener-hof.de

www.ima-agrar.de

Für Unterstützung, Beratung und die Beantwortung von Fragen stehen Wolfgang Zahn von der AMG und Christian Apprecht im Bauernverband gern zur Verfügung. BV : 0391 / 73969-0 oder 16 (Christian Apprecht)

AMG: 0391 / 7379022 (Wolfgang Zahn)

Marcus Rothbart, Hauptgeschäftsführer

Christian Apprecht, Referent

 

Verbandstag des Bauernverbandes „ Börde“ e.V.

Verbandstag des Bauernverbandes „ Börde“ e.V.

BauerntagAusz

Verleihung der Ehrennadel des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt an Frau Barbara Lücke

Der Verbandstag des Bauernverbandes „ Börde“ e.V. fand am Mittwoch, 22. Februar 2017 um 14.00 Uhr, in der „Tenne“ der Agro Bördegrün in Niederndodeleben statt. Aktuelle landwirtschaftliche Themen standen auf der Tagesordnung.  ( Pressemitteilung, Verlinkung) Zudem werden der beste Ausbildungsbetrieb und der beste Lehrling ausgezeichnet. Die Initiative „Heimische Landwirtschaft“ stellt neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit vor.

Als Gäste waren die Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, der Präsident des Bauernverbandes Olaf Feuerborn, Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber, Landrat Hans Walker und Mitglieder des Bundestages und Landtages anwesend.

Pressemitteilung

des Bauernverbandes „Börde“ zum Kreisbauernverbandstag am 22. Februar 2017

in der Agro „Bördegrün“ in Niederndodeleben

Vorsitzender Urban Jülich: „Nachdem wir Bauern schwarz gewählt haben, bekamen wir eine grüne Landwirtschaftsministerin. Das hat hier in der Börde sicher kein Landwirt gewollt. Dass es so schwierig ist, wie es ist, liegt nicht an uns. Wir sind zu Gesprächen bereit. Der Ministerpräsident hat die Landwirtschaft zur Chefsache gemacht, nach dem er die Ministerin lange Zeit hat einfach gewähren lassen. Wir hoffen, dass unser Vertrauen nicht enttäuscht wird. Zum politischen Druck kommen noch vielfältige wirtschaftliche Zwänge, die dem Bördebauern das Leben schwer machen. Ach, da war ja noch das Wetter, dessen Launen der Bauer seit Urzeiten ausgesetzt ist. Da wagen es die Politiker die Wölfe in die Reihe dieser Unwägbarkeiten aufzunehmen.

Keine gute Stimmung auf dem Lande!

Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe verzeichnen nach einem bereits problematischem Vorjahr, erneut erhebliche Gewinneinbußen und Einkommensrückgänge. Grund sind auch verschärfte gesetzliche Auflagen. Zum Beispiel beim Raps: Geschätzte 30 Prozent der angebauten Kultur werden hier in der Börde nicht über den Winter kommen. Einschränkungen bei Pflanzenschutzmitteln, wie z.B. fehlende Beizmittel, für deren Einsatz es keine Erlaubnis mehr gibt, sind der Grund hierfür.

Die Milchviehhalter in der Börde hatten 2016 mit katastrophalen Erzeugerpreisen zu kämpfen. Das Bündel an erforderlichen Maßnahmen gegen die Milchkrise ist aus unsrer Sicht vielfältig: Wir benötigen eine vertragsgebundene Milchproduktion mit neuen Preisbildungsmodellen, wie z.B. die Warenterminbörse(WTB). Der Lebensmitteleinzelhandel erhöht den Druck auf den Milchbauern weiter. Hier nimmt die Spanne zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreis weiter zu, z.B. bei H-Milch von 20 Cent je Liter 2013 auf jetzt 33 Cent je Liter.

Die Schweinehalter verlangen dringend langfristige Planungssicherheit für die Vorgaben des Tierschutzes. Wir fordern hier faire Rahmenbedingungen, die auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen basieren und gleiche EU-Binnenmarktregeln.

Die Folgen der Einigung beim Düngerecht ging einher mit einer postfaktischen Medienkampagne, die das Spießrutenlaufen der Landwirte zum Ziel hatte. Wir machen gern Vorschläge für einen grünen Mehrwert, wie die Aufwertung der Biodiversität. Dafür fordern wir mehr direkten Dialog mit Frau Dalbert.

Täglich werden hochwertige Böden zubetoniert und Ausgleichsmaßnahmen nur all zu gern auf Ackerland geplant. Produktionsintegrierte Ausgleich-und Ersatzmaßnahmen (PIK) über die Stiftung Kulturlandschaft wären ein geeigneter Ansatz, um den Flächenverbrauch zu minimieren.

Der Verbraucher sollte sich selbst ein Bild von moderner Landwirtschaft machen und nicht den Meinungsmachern auf den Leim gehen. Holen wir den Verbraucher aufs Land. Hoftage sind eine gute Gelegenheit und auch Kooperationen mit Schulen, z.B. im Rahmen des Projektes „Grünes Erleben“.

Bester Facharbeiter

Der Facharbeiter mit dem besten Berufsabschluss 2016 in der Verbandsregion von 1,4 ist Johannes Cossmann.

 

AuszubildenderBauerntag

Johannes ist 21 Jahre alt und stammt aus Bassum in Niedersachsen. Seit Jahren lebt er mit seinen Eltern in Vahldorf und interessiert sich schon früh für die Landwirtschaft. Sein Hobby ist die Jagd. Den Jagdschein hat er seit 2012.

Nach dem Realschulabschluss absolvierte er seine Landwirtschaftliche Ausbildung in der DAWA Agrar GmbH & Co.KG Dahlenwarsleben, unter Leitung von Uwe Schmidt.

Er besuchte die Berufsschule in Salzwedel. Seit dem 1.September 2016 studiert er an der Hochschule in Bernburg. Nach dem Abschluss seines Studiums will Johannes zur DAWA zurückkehren.

Wir wünschen Johannes für seine weitere berufliche Laufbahn alles erdenklich Gute und viel Glück.

Bester Ausbildungsbetrieb 2016

Bester Ausbildungsbetrieb 2016

AusbildungsbetriebBauerntag(1)

Der beste Ausbildungsbetrieb 2016 des Bauernverbandes „ Börde“ e.V. ist die Agar- Gesellschaft „ Börde“ mbH Rottmersleben.

Der Betrieb bewirtschaftet 1950 Hektar, davon 1900 Hektar Ackerland und 50 Hektar Grünland. Anbauschwerpunkt sind Winterweizen, Wintergerste, Winterraps, Zuckerrüben und Silo Mais.

Tierbestand: 1800 Rinder mit dem Schwerpunkt Bullenmast.

Des Weiteren werden 2 Biogasanlagen von 500 kW und 75 kW betrieben.

Begründung:

Der Betrieb bildet seit 1991 Lehrlinge aus. Seit 2013 haben 3 Lehrlinge ihre Ausbildung erfolgreich bestanden.

Zur Imagewerbung werden folgende Maßnahmen unternommen:

  • Zusammenarbeit Bauernverband Sachsen- Anhalt (Grüne Berufe) und Koordination von Besuchergruppen (Schulen und Kindergärten)
  • Aufrechterhaltung einer Partnerschaft mit dem Kindergarten in Ackerndorf und Organisation von kleinen Feld- und Stallrundfahrten mit den Kindergartenkindern (Besichtigung der Technik)
  • Anbieten von Praktika für Studenten sowie für Schüler (Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler z.B. Girls & Boys Day)
  • Standbetreuung auf der Ausbildungsmesse in Haldensleben im Jahre 2013
  • Durchführung von Praktika 2013 und 2016 mit je 2 Fachkräften aus dem Bundesstaat Osun in Nigeria

Der Ablauf der Ausbildung erfolgt nach einem Ausbildungsplan

Die Auszubildenden werden unterstützt durch:

  • Förderung der persönlichen Entwicklung der Auszubildenden
  • Übertragung von Verantwortungsbereichen z.B. Fütterung von Tieren
  • eventuelle Freistellung und Hilfestellung zur Prüfungsvorbereitung

Seit 2011 wurden alle Jungfacharbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Hervorzuheben ist dabei die Leistung der Ausbilder

Thomas Seeger ..